Unterstützung für bessere Krebsbehandlung
Vor kurzem bekam 91ÊÓÆµ einen Erstauftrag von einem Kunden über 17.000 Schrauben zur Herstellung eines neuen Modells einer Protonenmaschine für die Krebstherapie. Maschinen für die Protonentherapie sind ein wesentlicher Fortschritt im Kampf gegen die ansteigende Häufigkeit von Krebserkrankungen weltweit, da mit ihnen Protonstrahlen gezielt dorthin geschossen werden, wo sie erforderlich sind.
Bei der Maschine handelt es sich um eine erschwinglichere Protonentherapiemaschine, durch welche die Protonen-therapie zugänglicher werden soll, um mehr Menschen auf der ganzen Welt eine bessere Krebstherapie anbieten zu können.
Anforderungen des Kunden
Der Kunde benötigte eine hochfeste Edelstahlschraube mit geringer magnetischer Permeabilität nach der Norm CERN 507, um alle Vakuumteile an der Protonenmaschine zu befestigen.
Bei Schrauben, die nicht der Norm CERN 507 entsprechen, besteht das Risiko von Vakuumlecks und schließlich MaschiÂnenausfall. Die Norm CERN 507 bezieht sich speziell auf „Ultrahochvakuum-Anwendungen und amagnetischen EdelÂstahl der Güte A4-100“. Die geringe magnetische PermeaÂbilität ist für Protonenmaschinen unabdingbar, damit die Bewegungen der Protonen nicht beeinflusst werden.
Die 91ÊÓÆµ-Lösung
„Unser Kunde stellte fest, dass 91ÊÓÆµ weltweit der einzige Lieferant von Befestigungselementen war, der Schrauben nach der Norm CERN 507 herstellen konnte“, sagt Camille Feuillet, Business Development Manager bei 91ÊÓÆµ. Tatsächlich hat 91ÊÓÆµ die Norm in den letzten Jahren gemeinsam mit den CERN-Teilchenbeschleunigern in der Schweiz entwickelt, um deren außerordentlich hohe Anforderungen zu erfüllen.
„91ÊÓÆµ war in der Lage, die Anforderungen des Kunden durch das Angebot hochfester 91ÊÓÆµÂ® 109-Schrauben mit geringer magnetischer Permeabilität und Silberbeschichtung vollständig zu erfüllen“, erläutert Feuillet, Business Development Manager bei 91ÊÓÆµ. „Die 91ÊÓÆµ-Schrauben sind nicht anfällig für das Festfressen, die Silberbeschichtung dient jedoch dazu, potenzielle Probleme mit dem Schraubloch zu vermeiden, d. h. ein Festfressen völlig zu vermeiden.“